Zores Allgemein

Wer und was ist der Freundeskreis Lahnsteiner-Zores?

Der Name „Lohnschdener-Zores“
Lohnschdener = Lahnsteiner, ausgesprochen so in Lahnsteiner Mundart
Zo|res =
1 = (jidd.) Not, Bedrängnis
2 = (umg.; bes. südwestdt.) Ärger, Wirrwarr, Durcheinander [hebr. zarah „Not”] (Quelle: Wahrig Fremdwörterlexikon)
3= Ärger, Streit, Gesindel; scherzhaft auch für eine Horde von Kindern und den Lärm, den sie machen (Wat mach ihr dann fier en Zores hai?) Aus dem jenischen (gauner- und Diebessprache) = Gesindel (Quelle: Herbert Roth: Kleines Wörterbuch der Lahnsteiner Mundart)

Der Begriff „Zores“ gefiel uns auch deshalb so gut, weil er in Lahnstein sprachlich noch sehr häufig verwendet wird und auch inhaltlich sehr gut zu dem von uns Dargebotenen passt.

History (Gründung bis zum Jahr 2009)

Wie sollte es auch anders sein, am Rosenmontag im Jahre 2002 entstand aus einer Bierlaune heraus die Idee, das schon sehr reichhaltige Lahnsteiner Karnevalsgeschehen mit einer weiteren Veranstaltung zu bereichern. Man war sich einig: „Zurück zu den Wurzeln des Karnevals und lasst uns eine Alternative für den so manchmal geplagten Normal-Karnevals-Sitzungsbesucher finden.“ Als schon zwei Tage später (es war Aschermittwoch), keiner mehr an das Vorhaben gedacht hatte, wurde bereits von Michael Naß zu einem ersten konspirativen Treffen eingeladen.
Am 05. April 2002 war es dann soweit, der Freundeskreis „Lohnschdener-Zores“ hatte im Partykeller von Michael seine Geburtsstunde.

_BILD_Partykeller(fehlt noch)

Wie die folgenden Bilder des Gründungstreffens beweisen, wurden da auch schon die ersten praktischen Übungen für den Ernstfall geprobt; die Besetzung der Toilettenfrau. Die an diesem Abend erzielten Einnahmen flossen dann auch später direkt in die Finanzierung des Bühnenbaus im Jugendkulturzentrum mit ein.

_BILD_Gründungstreffen(fehlt noch)

Nach einer Vielzahl von Besprechungen,
bei gleichzeitigem Anwachsen des Aktivenkreises, nahm die Veranstaltung langsam Formen an. Mit dem Jugendkulturzentrum als Veranstaltungsort und dem Team des Jugendkulturzentrums als Partner wurde dann auch schon bald der passende Rahmen gefunden. Am 09. Januar 2004 war es dann endlich soweit, die 1. Zores-Sitzung bestand vor „ausverkauftem“ Haus die Feuertaufe. Die Resonanz und das Interesse waren so groß, dass noch eine Zusatzveranstaltung angeboten werden musste. Wenn man der Rhein-Lahn-Zeitung und den vielen persönlichen Gesprächen Glauben schenken darf, dann bot die Zores-Sitzung im ersten Jahr, ein für Lahnstein innovatives und abwechslungsreiches Programm. Angespornt von diesen Eindrücken, beschloss dann der Freundeskreis „Lohnschdener-Zores“ die Veranstaltung in den kommenden Jahren fortzusetzen, in der Hoffnung die Erwartungshaltung auch in Zukunft erfüllen zu können. An dieser Stelle sei auch einmal unserem tollen Publikum und besonders den Aktiven auf, hinter und unter der Bühne gedankt, die alle zum Gelingen der ersten Zores-Sitzungen beigetragen haben. Wer dabei war erinnert sich bestimmt an: Das Funkenmariechen schwebt über dem Publikum. Statt Körperwelten werden die Lohnschdener Funken-Welten präsentiert. Die Alzheimer-Buam wissen nicht mehr weiter und die Männergruppe ist sprachlos.

Im ersten Jahr waren aktiv:

Manni Eisenschmidt, Udo Ludwig, Thomas Schneider, Markus Schild, Walter Nouvortne, Gerhard Schmidt, Manfred Legrand, Birgit Böhm, Martina Müller, Gerd Schwan, Dieter Schwan, Kurt Böhm, Stefanie Sanner, Julia Reschke, Bea Schnapke-Schmidt, Dagmar Schusterbauer, Mike Scholl, Paul Arzheimer, Bernd Meuer, Margit Röllig, Willi Röllig, Jörg Eisbach, Volker Schröder, Manfred Radermacher, Michael Naß, Angela Schmidt, Harald Pfisterer, Jörg Müller und das Team des Jukz.